Bericht aus der MZ vom 7.6.2011 um 21:09 Uhr

Fünf Bewohner bei Brand in Heim verletzt

Falkenstein. Bei einem Feuer in einem Oberpfälzer Wohnheim sind am Dienstag fünf Menschen verletzt worden. Die Bewohner seien mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gekommen, berichtete die Polizei. In dem Wohnheim einer evangelischen Bruderschaft in Falkenstein (Landkreis Cham) waren rund 20 Menschen, als der Brand ausbrach. Wegen der Gefährdung der Bewohner fuhren insgesamt 15 Feuerwehren aus der Region, 5 Notärzte und 20 Krankenwagen zu dem Heim, auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell unter Kontrolle bringen. Vermutlich war das Feuer durch einen Defekt an der Heizung entstanden. Der Sachschaden wird auf maximal 100 000 Euro geschätzt.

Cham - Nachrichten 07.06.2011, 19:22 Uhr

Feuerwehren retten drei Personen aus Gebäude

Im Haus der Christusbruderschaft Falkenstein brannte es. Die Bewohner mussten evakuiert werden.

Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Mithilfe der Drehleiter wurden drei Personen aus dem verrauchten Gebäude gerettet.

Von Peter Nicklas

Falkenstein. Großalarm für Feuerwehren und Rettungskräfte am gestrigen Dienstag: Kurz vor 17 Uhr kam es im Gebäude der Christusbruderschaft, dem ehemaligen Falkensteiner Krankenhaus, zu einem Schwelbrand in der Heizungsanlage. Drei Personen mussten mit der Drehleiter aus ihren Zimmern gerettet werden, das Hautgebäude war danach nicht mehr bewohnbar wegen der Rauchgase, obwohl die Feuerwehren alle Räume durchlüfteten. Die Brüder und Schwestern der Christusbruderschaft, die hier wohnen, konnten jedoch in einem Nebengebäude untergebracht werden. Dank des umsichtigen, schnellen und aufeinander eingespielten Einsatzes der Rettungskräfte gab es keine schlimmeren Folgen.

Schwelbrand in der Heizungsanlage

Nach ersten Ermittlungen war das Steuergerät der Heizungsanlage defekt. Dadurch entstand ein Schwelbrand, der auf die Isolierung der Rohre übergriff. Dunkle Rauchschwaden stiegen auf und die Gefahr von giftigen Gasen bestand, die sich jedoch nicht bestätigte. Die Feuerwehr Falkenstein mit Unterstützung der Wehren aus der Umgebung hatte diesen Brand relativ rasch unter Kontrolle.

20 Rettungsfahrzeuge und Hubschrauber im Einsatz

Mithilfe der Drehleiter der Feuerwehr Roding wurden drei Personen aus dem oberen Stock des Gebäudes geborgen und einer notärztlichen Versorgung zugeführt. Sie wurden anschließend in Krankenhäuser eingeliefert. Laut BRK-Rettungsdienstleiter Michael Deiminger waren 20 Rettungsfahrzeuge mit 50 Mann, drei Notärzte und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Nach der Bergung der drei Personen durchkämmten Trupps mit schwerem Atemschutz im Inneren des Gebäudes alle Räume, um sicherzustellen, dass sich niemand mehr darin befand. Kreisbrandrat Hans Weber war vor Ort und lobte die gute Zusammenarbeit der Wehren. 150 Feuerwehrleute waren eingesetzt. Brand-Schaden: rund 250.000 Euro.


 

Polizeimeldungen aus Bayern 07.06.2011, 00:00 Uhr

Brand in Wohnheim - fünf Personen verletzt / Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst

FALKENSTEIN, LKR. CHAM; Am Dienstag, 07.06.2011, gegen 17.00 Uhr, wurden Rettungsdienst und Feuerwehr wegen eines Brandes in der sog.Christusbruderschaft in Falkenstein alarmiert. Mehrere Personen, u.a. auch Kranke, befänden sich noch in dem berreits stark verrauchten Gebäude.

Bei dem Anwesen handelt es sich um ein evang. Wohnheim in der Krankenhausstraße in Falkenstein. Zum Zeitpunkt des Brandes hielten sich im Wohntrakt ca. 20 Personen auf. Wegen akuter Gefährdung der Menschen in dem großräumigen Anwesen wurde von seiten der Hilfskräfte Großalarm ausgelöst.
Den Einsatzkräften gelang es schnell, den Schwelbrand unter Kontrolle zu bringen und das Gebäude wieder rauchfrei zu machen. Alle Insassen wurden ins Freie verbracht. Fünf von Ihnen erlitten eine Rauchvergiftung und wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht bzw. vor Ort behandelt.

Der Gebäudetrakt wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, geschätzter Schaden ca. 50.000 - 100.000 Euro. Die Bewohner wurden in einem Nebentrakt untergebracht.

Bezüglich der Brandursache besteht derzeit die Vermutung, dass das Feuer im Heizungsraum seinen Ausgang hatte und insoweit ein technischer Defekt vorliegen könnte. Die diesbezüglichen Untersuchungen müssen aber noch abgewartet werden.
Die polizeilichen Ermittlungen wurden an die Kriminalpolizei Regensburg abgegeben.

Hervorragend klappte die Zusammenarbeit zwischen den eingesetzten Feuerwehren, was auch der Kreisbrandrat des Landkreises Cham, Hans Weber, bestätigte. Insgesamt waren 15 Feuerwehren, u.a. auch Brennberg und Wiesenfelden aus den benachbarten Landkreisen, eingesetzt (ca. 150 Einsatzkräfte).
Auch der Rettungsdienst unter Koordination von Rettungsdienstleiter Michael Daiminger war wegen der zunächst nicht bekannten Zahl von möglichen Verletzten mit einem Großaufgebot vor Ort - 5 Notärzte, 20 Krankenwagen sowie ein Rettungshubschrauber.