Bericht der Mittelbayerischen Zeitung:

21.06.2011; A3: Der Parkplatz war überfüllt

Ein Laster prallt auf dem Rastplatz bei Wörth gegen drei geparkte Lkw — ein slowakischer Fahrer stirbt. Der TÜV prangert die Parksituation an.

Drei LKW fingen auf der A3 Feuer und brannten komplett aus. Ein Fahrer starb in den Flammen.  Drei LKW fingen auf der A3 Feuer und brannten komplett aus. Ein Fahrer starb in den Flammen.
Drei LKW fingen auf der A3 Feuer und brannten komplett aus. Ein Fahrer starb in den Flammen.  Drei LKW fingen auf der A3 Feuer und brannten komplett aus. Ein Fahrer starb in den Flammen. Bei einem Lastwagenzusammenstoß kam ein LKW-Fahrer ums Leben.

Drei LKW fingen auf der A3 Feuer und brannten komplett aus. Ein Fahrer starb in den Flammen.

Kirchroth. Erneut ist in Bayern ein Mensch bei einem Unfall auf einem überfüllten Autobahn-Parkplatz ums Leben gekommen. Ein 53-jähriger Lastwagenfahrer verbrannte am Dienstagmorgen zwischen Wörth und Kirchroth an der Autobahn Regensburg-Passau (A3) im Führerhaus seines Sattelschleppers. Der Slowake wollte den Rastplatz Tiefenthal ansteuern, der zu diesem Zeitpunkt bereits mit zahlreichen geparkten Lkw bis in die Ausfahrt hinein überfüllt war, wie die Polizei mitteilte.

Dabei streifte der Lkw aus der Slowakei einen geparkten Laster. Daraufhin geriet er ins Schleudern und prallte gegen zwei weitere Lastwagen. Die beiden Fahrzeuge und der Sattelschlepper fingen sofort Feuer, zwei brannten komplett aus. Während der Slowake in den Flammen starb, konnten die beiden anderen Fahrer ihre Lastwagen noch rechtzeitig verlassen. Der Fahrer des gestreiften Sattelschleppers wurde leicht verletzt.

 

Die A3 blieb stundenlang gesperrt

Rettungskräfte waren am Morgen mit einem Großaufgebot im Einsatz, darunter allein 100 Feuerwehrleute. „Das Feuer konnte relativ schnell gelöscht werden“, sagte Polizeisprecher Thomas Pfeffer. Aus einem angrenzenden Bach wurden Wasserproben entnommen, um sicher zu gehen, dass kein Löschwasser mit Lkw-Farblacken in den Fluss gelangt war. Die Polizei bezifferte den Schaden auf etwa 500.000 Euro.

 

Die Autobahn 3 blieb für mehrere Stunden gesperrt. Die aufwendigen Bergungsarbeiten dauerten laut Polizei noch bis in die Mittagsstunden. Der Verkehr wurde ab der Ausfahrt Wiesent/Rosenhof über die B8 und die B20 umgeleitet.

Erst am vergangenen Mittwoch war ein 64-Jähriger nahe des oberbayerischen Bergen (Landkreis Traunstein) an der A8 unter ähnlichen Bedingungen ums Leben gekommen. Er war mit seinem Auto in einen Anhänger gerast. In beiden Fällen hatten Fernfahrer ihre Laster im Parkverbot abgestellt.